Julius Le Bär

Aaaaaalso, es war so:
Ursprünglich war Julius ein Chirurgenbär der Helios Rosmann Klinik in Breisach. Und -als Teddy gut geeignet- auch damit beschäftigt, kleinere Patienten vor und nach der dringenden OP zu erheitern. Auf irgendeinem Wege ist Julius an die Julius-Leber-Schule gekommen. Meine Theorie ist: der Grundschulchor unserer lieben kleine Schule hatte mal wieder einen Auftritt in der Klinik (live im Klinik-Radio etc.) und als Dankeschön haben die Choristen ein paar Giveaways bekommen wie z.B. Süßigkeiten (wg. zu erwartender Adipositas und Kiefer-OPs), Erste-Hilfe-Kits und eben so einem Bären. Möglicherweise wurde der Chor begleitet von der früheren Grundschullehrerin, dann Konrektorin und nun Schulleiterin Ellen B., die auch sehr tierlieb ist (hauptberuflich Katzen, aber auch in Not geratene Esel auf Mallorca etc.). Ellen hatte also Julius aufgenommen in ihrem Konrektorat, wo ich ihn immer wieder und fortwährend versteckte (unterm Schneidebrett, in der Süßigkeitenschublade, im Turnschuh unten drin, mit Magnet unterm Hemd oben an der Lampe etc.). Die Mutter des Bären war darüber natürlich schockiert, musste aber auch zwinkernd lachen. War ja nur ein Bär! Aber einmal entfleuchte ihr der Satz: (zu sprechen in um hochdeutsch bemühtem Kaiserstühler Dialekt) „Aber net, dass de Bär mal mein Konrektorat verlässt!“ Dieser Satz war der Startschuss, der Aufruf zum civilen Ungehorßam gegenüber meiner Arbeitgeberin. Fortan bereiste der Bär die Nation, die Welt, das Universum! Und grüßte nur noch auf Bildern (danke, Whatsapp!). Mittlerweile nennt Julius Le Bär das Flugzeug sein Zuhause und kein Land, auch nicht die Schurkenstaaten sind vor ihm sicher. Sein Motto: „Da wo er noch nicht war, da muss er noch hin!“ Oder jeder andere dumme Spruch, denn mit Bär oder Bear lässt sich ja extrem viel machen! Manch einer denkt an Amelie, aber weit gefehlt! Der Bär ist weit gehässiger als der Gartenzwerg. Die Bank aus der Schweiz kam auch erst viel später. Promise! Seinen Namen hat Julius übrigens auch erst ein wenig später bekommen. Anfangs war er der Heliosbär, aber schon bald sollte er den Namenspatronen unserer kleinen Schule, der Julius-Leber-Schule im Namen tragen. Und wenn schon Nähe zu Frankreich, dann bitte auch ‚Le‘ Bär. Die Geschichte von Julius Leber soll durch den kleinen Weltreisenden nicht geschmälert werden, aber vielleicht liest sich ja sogar der ein oder die andere schlau über Julius Leber?
Julius Leber auf Wikipedia
Julius Leber auf der Schulhomepage der JLS
Und nun viel Spaß mit LeBär, und bevor Du, bevor Sie, nach Hawaii oder auf den Mond fliegen – bitte bei mir melden und den Bären anfordern. Er kommt mit, es sei denn, er hängt wieder im Zoll von Tadschikistan fest.

 

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Vielen Dank an alle aus der Bär Community! Ohne EUCH säße er noch im Konrektorat:
Anke, Sophie, Nicole, Silke, Mirjam, Matthias, Johannes, Isabel, Regina, Frauke, Jakob, Maren, Diana, Rainer, Simone, Keka, Betty, Damaris, Laure, Sandra, Rokhshona, Dieter, Renate, Hansjörg, Ingrid, Susanne, Rebekka, Friederike, Ursula, Arturo, Frau Derr, Larissa, Nils, Frauke, Daniela, Harry, Ann-Kathrin, Anne, Eva, Amelia, Magdalena, Ewaldo und neuerdings auch … Ellen!
Nun sorge auch DU dafür, dass die Reise weiter geht…

 

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